Getreidefrei – und trotzdem lecker!

Getreidefrei, warum eigentlich?

Weizen ist genmanipuliert und überzüchtet, um den höchsten Ertrag zu erbringen – es soll einfach so viel Geld wie möglich damit verdient werden. ( Mais und Soja sind auch genmanipuliert, aber beide enthalten kein Gluten ).

Wie sich aber diese Genmanipulation auf uns Menschen und unsere Gesundheit auswirkt, ist nicht bekannt. Es gibt keinerlei Langzeitstudien darüber – was vermutlich auch beabsichtigt ist – denn dann müsste man sich ja mit dem Problem beschäftigen. Aber trotz aller Ignoranz steigt die Glutenunverträglichkeit/ Zöliakie an ( denn durch die Überzüchtung enthält Weizen viel mehr Gluten/Klebereiweis ) –  und viele Menschen reagieren darauf. Es gibt aber auch noch NZWS   ( Nicht – Zöliakie – Nicht – Weizenallergie – Weizensensitivität )… beide Krankheiten rufen Symptome hervor, nach dem Genuss von Weizen. Anscheinend greift das Immunsystem die Dünndarmschleimhaut an. Bitte bei Interesse einfach nach noch mehr Infos googeln.

Getreidefreiheit, wie erlangen wir sie?

Zuerst einmal wissen wir, dass Weizen sehr viele Probleme verursacht und meine Empfehlung ist, diesen einfach wegzulassen. Verzichtet auf Weizenprodukte. Sucht euch Alternativen. Umgeht – essenstechnisch – glutenhaltige Lebensmittel.

Das ist natürlich nicht immer ganz einfach, da in sehr vielen Fertigprodukten Weizen und somit Gluten enthalten ist. Deshalb die Zutatenliste immer ganz genau lesen. Wenn man Nudeln, Teig, Gebäck usw. selber macht, dann weiß man auf jeden Fall, was drin ist.

Aber auch andere Getreidesorten enthalten Gluten, natürlich weniger, aber es ist vorhanden. Das sind unter anderem Roggen, Dinkel, Gerste, Grünkern, Hafer, Einkorn, Emmer, Kamut und Triticale. Teig aus diesen Mehlen braucht Unterstützung in Form von Klebereiweis. Damit z.B. Teig aus Dinkelmehl oder Roggenmehl elastischer wird, mischen viele Bäcker noch Weizenmehl mit rein – deshalb immer nachfragen, was für Mehle verwendet wurden für das Brot.

Nun, was kann man da tun?

Es gibt eine Lösung und das sind Ersatzmehle / Spezialmehle.

Diese werden aus Pseudogetreide, Nüssen und Samen gewonnen. Da gibt es Mandeln, Kokos, Hanf, Leinsamen, Haselnüsse oder Sonnenblumenkerne, Lupinen, Bohnen, Kichererbsen und Rote Linsen, Buchweizen, Hirse, Quinoa, Soja, Teff, Amaranth, oder die Esskastanie. Aber auch Reismehl ist ganz toll.

Diese Spezialmehle werden durch kalte Pressung entölt. Der Presskuchen wird zu feinem Mehl vermahlen. Mit ihnen kann man backen, aber da kein Klebereiweis vorhanden ist, muss man als Bindemittel unbedingt Guar- oder Johannesbrotkernmehl nehmen. Es geht auch mit Flohsamenschalen, Chiasamen, Mais- oder Kartoffelstärke. Fürs Brotbacken eignet sich Reismehl oder auch Nussmehle.

TIPP! Man nimmt so ca. 2 Teile Glutenfreies Mehl und 2 Teile Bindemittel. Für einen Teig aus Spezialmehl, braucht man ca. 10% mehr Wasser, sonst wird er zu bröselig.

Aber man kann mit diesen Mehlen nicht nur backen, sondern auch beispielsweise aus Sonnenblumenmehl ganz tolle Brotaufstriche machen. Da kommen  noch Gewürze, Kräuter, Wasser, Öl und Gemüse dazu und siehe da – ein Brotaufstrich. Auch kann man Kokospudding kochen aus Spezialmehl, ( Kokosmehl ) Kokosmilch, Stärke und Honig.

Unter der Rubrik – Rezepte, findet ihr bereits ein älteres Rezept für Leinsamenbrötchen. Aber ich habe noch ein Rezept, das ich euch gerne geben will und zwar für Mandel – Pancakes.

Viel Freude beim Nachmachen … ich hoffe sie schmecken euch.

Das Fazit zu diesem Thema ist eigentlich einfach. Wenn man auf Getreide oder nur auf Weizen verzichtet, dann ergibt sich folgendes:

1. Man umgeht die Unverträglichkeit und die daraus entstehenden Symptome.

2. Man umgeht die allergischen Reaktionen und Entzündungen im Körper.

3. Der Körper kann anfangen zu heilen und bald fühlt man sich besser.

Um in diesen positiven Zustand zu kommen,  sollte man sich umstellen und einige Gewohnheiten ändern. Die Bequemlichkeit sollte man ablegen, sich alles fertig zu kaufen und einfach selber loslegen. Kreativ sein und ausprobieren, was einem schmeckt und bekommt. So weiß man was im Brot oder im Kuchen für Zutaten sind und das Risiko, sich nach dem Verzehr krank oder auch nur schlecht zu fühlen, fällt weg. Also los, das Abenteuer beginnt…